Vom Konzept ID.2all zum Serienmodell: Lange Wartezeiten.
Der VW ID. Polo zeigt sich erstmals in Luxemburg Am Donnerstagabend wurde der 25.000-Euro-Stromer erstmals in Luxemburg vorgestellt. Schon jetzt kristallisiert sich heraus, dass Interessierte viel Geduld mitbringen müssen.
Neuer Elektro-Polo: Für den Preis der Vollausstattung gab es früher einen Porsche
Der geplante VW ID. Polo soll laut Hersteller künftig weniger als 25.000 Euro kosten. Derzeit bleibt das jedoch Theorie: In der Praxis landet man bei der Konfiguration schnell deutlich über diesem Preisniveau.
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VW ID. Polo: Ist das endlich wieder ein echter Volkswagen? Ich konnte den neuen ID. Polo bereits ausführlich fahren und mir Design, Innenraum, Bedienung, Platzangebot, Reichweite und Fahrverhalten genauer ansehen.
Mit dem ID. Polo beginnt bei Volkswagen auch ein Stück Rückkehr zu alten Tugenden: Ein bekannter Name statt reiner Nummerierungslogik, eine neue und wieder klar erkennbare VW Designsprache sowie haptische Tasten und eine Bedienung, die im Alltag möglichst einfach funktionieren soll.
Der neue ID. Polo ist 4,05 Meter lang, bietet 441 Liter Kofferraum und kommt mit zwei Batteriegrößen sowie drei Leistungsstufen. Je nach Version stehen 85 kW, 99 kW oder 155 kW zur Verfügung, mit der 52 kWh Batterie sind bis zu 454 Kilometer WLTP Reichweite möglich.
Im Video zeige ich euch meinen ersten ausführlichen Eindruck und gehe unter anderem auf folgende Punkte ein: • Design und neue „Pure Positive“ Designsprache • Innenraum, Materialqualität und Platzangebot • Rückkehr der haptischen Tasten • 441 Liter Kofferraum • Fahrverhalten und Komfort • 37 und 52 kWh Batterie • bis zu 454 Kilometer WLTP Reichweite • 85, 99 und 155 kW Leistung • Laden und Alltagstauglichkeit • Preise und Positionierung • Warum der ID. Polo für Volkswagen gerade jetzt besonders wichtig ist
Denn die entscheidende Frage geht über die technischen Daten hinaus: Schafft es Volkswagen mit dem ID. Polo wieder, ein Auto auf die Räder zu stellen, das viele Menschen anspricht und für möglichst viele auch leistbar bleibt? Genau das könnte in der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Situation der Marke eine wichtige Rolle spielen.
Hält der elektrische Kleinwagen-Klassiker, was er verspricht? Wir schnappen uns mit VW ID. Polo zur 500-km-Testfahrt. Was uns gefällt und was stört!
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Bevor wir hinter Wiener Neustadt in die Kurven und Berge des Wienerwalds hineinfahren, legen wir nach rund 230 km den ersten Ladestopp ein, bei 44 Prozent SoC geht es los. Die Verbindung steht blitzschnell, dann rauscht die Ladeleistung des Polo nach oben, erreicht statt der theoretisch möglichen 105 kW sogar kurz einen Peak bei 113 kW. 24 kWh laden wir innerhalb von 18 min – von 44 auf 88 Prozent. Nicht schlecht für einen Kleinwagen und definitiv reisetauglich.
Jetzt kann sie also losgehen, die Adrenalin-haltigere zweite Hälfte der Fahrt: rein ins Höllental, rauf zur Kalten Kuchl, rüber bis Mariazell. Und dann geradewegs nach Norden – so gerade das hier eben geht. Bei Sankt Pölten landen wir wieder an der Autobahn und haben dann auf dem Weg zurück nach Wien genug Zeit, um uns die vielen lichten Momente des neuen ID. Polo noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Feierabendverkehr, quer durch die Stadt zum Flughafen wühlen, weil der Fotograf zum nächsten Termin muss und die Autobahnen rappelvoll sind. Zurück in der Hotel-Tiefgarage schließt ein Blick auf den Bordcomputer den ersten Test ab: 14,5 kWh Verbrauchs-Schnitt trotz Attacke-Etappen in den Bergen. Sauber.
FAHRBERICHT 500 km im VW ID. Polo: Große Testfahrt im kleinen Stromer 25.09.2026, 06:13 Uhr
Mit dem neuen ID. Polo muss Volkswagen zeigen, weshalb man sich trotz chinesischer Discount-Konkurrenz auch in Zukunft noch für einen VW entscheiden sollte: Ist der vollelektrische Kleinwagen-Klassiker hochwertig, solide, sympathisch und trotzdem Preis-Wert? Die ersten 500 km sind vielversprechend!
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Funktional, ergonomisch und sympathisch – das Cockpit des ID. Polo Klare Cockpitstruktur mit stoffbespanntem Armaturenträger und aufgesetztem Instrumentendisplay sowie 12,9-Zoll-Zentraldisplay. Tasten zur Klimabedienung, großes Ladeschalen- und Ablagefach für Smartphones, breite Mittelkonsole mit Cupholdern und USB-C-Ladebuchsen sowie Drehknopf für Audio-Lautstärke. Bedientasten auf den Lenkradspeichen mit definiertem Druckpunkt, bewährte Bedien-Logik ohne zweifelhafte Experimente. Die „Innovision Pro“-Sonderausstattung bietet IDA-Sprachbedienung und Echtzeitnavigation mit spurgenauer Darstellung und erweiterten 3D-Stadtmodellen. Zusätzlich kann das System Informationen zu Reichweite und Ladestellen anzeigen. Android Auto oder Apple CarPlay verbinden sich serienmäßig.
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Positiv Gutes Raumangebot, hervorragend abgestimmtes Fahrwerk und starker Charakter: Der „Retro-Skin“ für die Instrumente ist ein guter Fingerzeig – mit dem ID. Polo bringt VW fast vergessene Tugenden zurück, der Neue dürfte alten VW-Fans sofort sympathisch sein. Das Raumangebot ist ausgezeichnet, der Kofferraum eignet sich selbst für den Urlaub einer Kleinfamilie. Das Fahrwerk verbindet ausgewogenen Komfort mit flüssigem, freundlichem Handling.
Negativ Kein Frunk fürs Ladekabel, 25.000 Euro Einstiegspreis nur für die kleine Batterie: Die konsequente Auslegung auf eine Frontmotor-Konfiguration füllt den Vorderwagen des ID. Polo satt, für einen praktischen Frunk blieb da kein Platz mehr. Dass der VW mit großem 52-kWh-Akku die magische 30.000-Euro-Grenze reißt, war zu erwarten, ist aber trotzdem schade.
(…) Fazit:
Bei Volkswagen kriselt es gewaltig, da kommt der neue ID. Polo gerade recht. Mit schnörkellosem Design, hoher Wertigkeit, kompromisslos guter Funktionalität und Ergonomie knüpft er an alte VW-Tugenden an. Für viele Elektro-Auto-Skeptiker:innen könnte dieser klassenlose Kleinwagen von altem Schrot und Korn vielleicht sogar Einstiegsdroge ins mühelose und bezahlbare E-Auto-Fahren sein. Wenn in Wolfsburg so instinktsicher weitergedacht wird, muss man sich keine Sorgen um die deutsche Traditionsmarke machen – derart punktgenau auf gute Markenwerte einzahlende Autos gibt es auch anderswo nur selten. Und schon gar nicht aus China. Digitale Discount-Blender mit Wegwerfcharakter sind eben doch nicht die Zukunft des Automobils.
Startpreis unter 29.000 Euro ID.Polo gegen Ioniq 3: Wer sparen will, kauft VW
Preise, Reichweite, Laden und Ausstattung der beiden neuen Modelle im Vergleich. So alltagstauglich sind die beiden Kleinwagen wirklich. Teuer sind beide.
Mit dem VW ID. Polo und dem Hyundai Ioniq 3 kommen zwei interessante Elektro-Kleinwagen fast gleichzeitig auf den Markt. Beide Fahrzeuge sind bereits bestellbar. Wir vergleichen die beiden City-Stromer, wobei wir uns auf die beiden Einstiegsversionen sowie auf eine Version mit mehr Reichweite beschränken.
Exterieur
Beginnen wir beim Exterieur. Der VW ID. Polo ist mit 4,05 Metern Länge ein typischer Kleinwagen, während der Ioniq 3 rund zehn Zentimeter länger ist und damit für die Klasse recht groß ausfällt. Auch der Radstand ist um acht Zentimeter länger, was sich auch bei der Beinfreiheit im Fond bemerkbar machen dürfte.
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RE: VW ID Polo Probefahrt - Erfahrungen - Fazit - Test und Probleme - Fragen und Antworten nach der Fahrt
So, Probefahrt (1h) erledigt. Was soll ich sagen? Ein fast perfektes Auto. Geht gut vorwärts, bremst gut, rekuperiert gut. Elektrische Sitze: brauch ich nicht, Soundanlage? Die verbaute "normale" Anlage ist gar nicht schlecht. Das Lenkrad war mir nur etwas zu dünn (ist beim GTI aber eh dicker) und mir etwas zu leichtgängig, selbst auf "Sport". Ist aber Gewöhnungssache. Und bei starker Sonne (so wie heute) spiegelt sich der Kunststoff vom Armaturenbrett (ganz vorne an der Scheibe mit Luftauslass) in…
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